Referenzen

Energie und Effizienz

Ganzheitliches Liegenschaftsenergiekonzept für die Universität Dortmund, Campus Süd
Der Campus Süd der Technischen Universität Dortmund umfasst 30 Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 60.000 m². Das Alter der Heizzentrale und die vorgesehenen Bestandsveränderungen durch Rückbaumaßnahmen und Neubauten erfordern Sanierungen und Anpassungen der Wärmeerzeugungsanlagen unter Berücksichtigung der geltenden Anforderungen zur Energieeinsparung (EnEV), zum Einsatz erneuerbarer Energien (EEWärmeG) und zum Immissionsschutz (TA-Luft, TA-Lärm).
 
Das ganzheitliche Liegenschaftsenergiekonzept zeichnet sich durch die Integration der Bestandsgebäude und der geplanten Neubauten, die detaillierte Betrachtung von innovativen versorgungstechnischen Varianten(Kraft-Wärme-Kopplung, Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, Holzfeuerungen) und der Anbindungsmöglichkeiten an das Nahwärmenetz vom Campus Nord aus. Auf Basis des Systemvergleichs der ausgewählten Versorgungsvarianten mit Erstellung einer Primärenergie- und  CO2-Bilanz und der Moderation des begleitenden Entscheidungsprozesses wurde abschließend ein Maßnahmenkatalog erstellt.


Contracting-Ausschreibung für Liegenschaften der öffentlichen Hand
St.Marienhospital in Lünen
Die Analyse und Beschreibung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedinungen im St. Marienhospital bildeten die Basis für die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. Die Durchführung der Contractingausschreibung erfolgte mit dem Ziel, eine leistungsstarke und kostengünstige Wärmevollversorgung unter Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung zu erhalten. Das Ergebniss der Ausschreibung führte zur Auswahl eines Vertragspartners für die Wärmelieferung aus einer KWK-Anlage. Es konnten deutliche Kostenvorteile für das Krankenhaus generiert werden.


Energieeffizienzanalyse im Groß- und Einzelhandel
Metro Cash and Carry Deutschland GmbH (2010/2011)
Nach der Verbrauchsanalyse der letzten Jahre, einer Begehung des Marktes und der installierten Technik wurde die Effizienzanalyse erarbeitet. Aus der Analyse leiten sich konkrete Handlungsempfehlungen ab. Der Fokus lag auf der Wärme- und Kälteversogrung, den elektrotechnischen Installationen und der Be- und Entlüftung. Die Ergebnisse, textlich und grafisch aufbereitet, beinhalten eine Entscheidungsmatrix mit zehn Handlungsempfehlungen und zeigen die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Wirkungen vorgeschlagener Maßnahmen auf. Erste Effizienzprojekte befinden sich in der Umsetzung.

  

Möglichkeiten und Grenzen des Ersatzneubaus als Beitrag zu Energieeinsparung und Klimaschutz bei Wohngebäuden
Im Forschungsprojekt wurde der aktuelle Stand zum Thema Ersatzneubau aufgearbeitet. Fallbeispiele, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Modellrechnungen wzrden bewertet, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte betrachtet. Anhand von drei Mustergebäuden wurden die Energie- und Ökobilanzen für ein Bestandsgebäude, ein energetisch modernisiertes Gebäude und den Ersatzneubau berechnet und miteinander verglichen. Auf Grundlage der erstellten Fachexpertise wurden Aspekte einer möglichen Förderung von Ersatzneubauten dargestellt und weitere Forschungsfragen im Zusammenhang mit dem Thema Ersatzneubau identifiziert.

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sind in der Schriftenreihe Forschungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtwicklung (BMVBS) veröffentlicht worden und sind hier abrufbar.




 

Europaweite Ausschreibung von Stromlieferungsverträgen
Stadt Düsseldorf (2010)
Entwicklung und Begleitung einer VOL-gerechten und EU-weiten Stromausschreibung für sämtliche Liegenschaften der Stadt Düsseldorf. Im Zentrum der Bewertung stand die Dienstleistung der Anbieter. Die Energiebschaffung orientierte sich an den Entwicklungen an der Leipziger Strombörse. Die Ausschreibung führte zum Abschluss eines Stromlieferungsvertrages für die Jahre 2011 und 2012 mit einer Verlängerungsoption bis zu zwei Jahren.


Europaweite Ausschreibung von Wartungsverträgen
Messe Essen (2010)
Erstelllung der Leistungsbeschreibung und Begleitung der EU-weiten VOL- Ausschreibung für die Wartungsleistungen der Gebäudetechischen Anlagen der Messe Essen. Die Ausschreibung führte zur Auswahl eines Vertragspartners für die Wartungsarbeiten der kommenden Jahre.

  

Innovatives Energiekonzepts für das Gewerbegebiet „newPark“ in Datteln
Zielgruppe des Gebietes sind internationale Unternehmen mit „grünen“ Technologien als Produkt sowie Unternehmen mit „grünen“ Produktionsprozessen. Es handelt sich zudem um ein wegweisendes Projekt regionaler Kooperation (24 Städte und zwei Kreise beteiligt). Nach Grundlagenermittlung und Analysen wurde ein Leitfaden für Entscheider erstellt.

Zu dieser Erstellung wurden Prüfungen und Verfahren durchgeführt, exemplarisch: Der Aufbau von Arealnetzen, Smart Energy/Smart Grid, Pufferung für Wärme und Strom, einzelbetriebliche Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien, die Einhaltung über den gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehender energetischer Standards durch Regelungen in Grundstückskaufverträgen bzw. als freiwillige Selbstverpflichtung z.B. hinsichtlich Lebenszykluskosten sowie Ökobilanzen von Gebäuden, Identifikation objekt- und parkbezogener Synergien auf der Nachfrageseite, betriebsübergreifende Nutzung, Low-Ex-Potenziale (z.B. betriebliche Abwärme)
 
Zur Projektarbeit gehörte die Gestaltung von Partizipationsprozessen durch Workshops für Entscheider mit Kurzvorstellung technischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wie z.B. Solarthermie zu Prozesswärme, einzelbetriebliche Einzelnutzung von Photovoltaik.
Olfen KWK NET Feinkonzept - ein neuartiges, modular aufgebautes KWK-System
Die Innovation dieses Projekts liegt darin, mit einem KWK-Initialprojekt (OLFENKWK-NET > MIKRO-GRID DEMO) im Eigenbetrieb der Stadt öffentliche und private Liegenschaften mit Strom und Wärme zu versorgen, das System aber von Anfang an so zu gestalten, dass die weiteren Potenziale Olfens (Ausbau Biogaserzeugung, Biogassammelleitung/-aufbereitung und -einspeisung, Power-to-Gas, Windstrom, Versorgung weiterer Bestandsgebäude mit Strom und Wärme > MIKRO-GRID STADT) an dieses Initialprojekt „angeschlossen“ und so die Wirkung von OLFENKWK-NET vervielfacht werden kann.

Das Projektkonsortium hat in acht Monaten das KWK-System als Demonstrations- und Übertragungsprojekt technisch geplant, unter Nachhaltigkeitsaspekten bewertet und ein Geschäftsmodell entwickelt, mit dem alle Olfener Akteure der Wertschöpfungskette partnerschaftlich eingebunden werden können.

4.788 Solarmodule wurden auf dem Dach des Verteilzentrums der Firma Alnatura in Lorsch installiert.
Für eine 1.000 kWp große Solarstromanlage hat in den Jahre 2009 und 2010 Gertec im Auftrag der KWS die Projektentwicklung übernommen und die Umsetzung durchgerführt. Insgesamt 4.788 Solarmodule wurden auf dem Dach des neu errichteten Verteilzentrums der Firma Alnatura in Lorsch installiert. Im März 2010 wurde die Anlage in Betrieb genommen.

Die Solaranlage produziert jährlich etwa eine Million Kilowattstunden regenerativer Energie, die ins öffentliche Stromnetz fließen. Damit können bis zu 300 Haushalten in Deutschland mit elektrischer Energie versorgt werden. Die Gertec GmbH entwickelte das technische Grobkonzept, organisierte die Finanzierung, verhandelte den Dachmietvertrag mit dem Gebäudeeigentümer und wählte den Generalunternehmer, die Fa. Goldbeck Solar, aus. Sie übernahm auch die Schnittstellenkoordination zum Hallenbau und zur Netzanbindung und organisierte für die Solaranlage sowohl die Versicherung als auch die fortlaufende Wartung und Fernüberwachung.






  
Erzeugung und Nutzung thermischer Sonnenenergie in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen.
Solare Prozesswärme: Sonnenenergie wird in Form von heißem Wasser oder erwärmter Luft den Produktionsprozessen zugeführt. Konventionelle Energieträger, z.B. Gas oder Öl, können durch die Nutzung solarer Strahlungsenergie bei der Wärmebereitstellung ersetzt werden. Ein Unternehmen kann zwischen 30 und 60 Prozent seiner Energiekosten einsparen.

Prozesse mit einem Temperaturniveau bis zu 100 Grad Celsius sind für die Solarthermienutzung mittels handelsüblicher Sonnenkollektoren geeignet. Solche Prozesse finden sich beispielsweise in den Bereichen: Textilverarbeitung (Färben, Waschen), Getränkeherstellung (Leergutspülung), Lebensmittelverarbeitung (Prozessmaschinenreinigung), Oberflächenveredelung (Galvanikbäder, Vorbehandlung), Lackierereien (Trockenkammer)

Solare Prozesswärme kann Baustein für eine unternehmensweite Energiestrategie sein. Das EU-Projekt Solare Prozesswärme, SO-PRO, unterstützte in sechs europäischen Regionen die Marktentwicklung für Solare Prozesswärme. Von Juni 2009 bis September 2011 wurde in den Projektregionen gearbeitet




  

 Veröffentlichungen Projektbroschüre
 Checkliste für Unternehmen
 Planungshilfe für Solare Prozesswärme

 Projektbeispiele Steinbach und Vollmann, Heiligenhaus
 Lackiercenter Schulte, Meppen
 Feinkost Merl, Brühl

Zukunftswerkstatt in der internationalen Begegnungsstätte "Johannes Rau" in Minsk
Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte (IBB) 'Johannes Rau' in Minsk durch den Neubau des Kompetenzzentrums „Zukunftswerkstatt“ im Passivhausstandard erweitert. Die IBB ist ein deutsch-belarussisches Gemeinschaftsprojekt, das von Deutschen und Belarussen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit getragen wird. Das Gebäude soll der Ausweitung der Bildungsarbeit, besonders dem Aspekt der Energieeffizienz, dienen. Als 'Zukunftswerkstatt' stellt es Veranstaltungs-, Seminar- und Büroräume bereit und dient selbst als Anschauungsobjekt für moderne Passivhaustechnologie.
   
Anhand eines integralen Planungsprozesses wurde im Team für die Fachwelt vor Ort nachvollziehbar gearbeitet. Der Fokus lag darauf, wie die Aspekte der Architektur, Fassadengestaltung, Tageslichtnutzung, Baukonstruktion und der Lüftungs- und Gebäudetechnik das nachhaltige Bauen beeinflussen. Es wurde untersucht, inwieweit die Passivhauskriterien, die in Mitteleuropa vorwiegend für Wohngebäude entwickelt wurden, auf ein Nicht-Wohngebäude mit einem komplexen Nutzungsbild und auf die klimatischen Rahmenbedingungen in Minsk übertragbar sind.

  
 
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