Coolregion

Im Fokus des EU-Projektes COOLREGION steht das Thema Gebäudekühlung. Die Erfahrungen zeigen, dass bei vielen Gebäudebetreibern, Gebäudenutzern und Planern wenig oder nur unzureichendes Wissen über energieeffiziente Lösungen für diesen technischen Bereich vorhanden ist. Im Gegensatz zum bewussten Umgang mit Heizenergie, werden die Vermeidung von Kühlung bzw. die vorhandenen energieeffizienten technischen Kühlsysteme selten thematisiert. In Anbetracht des durch den Klimawandel verursachten steigenden Bedarfs an Gebäudekühlung sehen wir deshalb gerade hier Handlungspotential.

Regionaler Partner des EU-Projektes ist neben der Stadt Münster der angrenzende Kreis Steinfurt. Dort wird bis April 2009 zu unterschiedlichen Netzwerktreffen eingeladen. Ziel ist es, die regionalen Akteure und nationalen Experten regelmäßig zum Thema Gebäudekühlung in Bürogebäuden zu informieren und den Wissensaustausch zu fördern. Die Netzwerkaktivitäten werden durch regelmäßige Newsletter, eine Internetseite und eine Fachtagung unterstrichen.

Als wesentliche Instrumente werden in den verschiedenen EU-Ländern, zu denen Österreich, Frankreich, die Niederlande, Polen, Bulgarien und Slowenien gehören, ein Leitfaden und ein Benchmark für Gebäudebetreiber erarbeitet. Durch die Veröffentlichung dieser Instrumente soll ein stärkeres Bewusstsein für den energieaufwendigen Bereich Gebäudekühlung geschaffen werden. Auch auf internationaler Ebene gibt es somit einen regelmäßigen Austausch zum Thema.

Zwei Highlights sind zu COOLREGION noch zu nennen:

  • die erste regionale Kältemarktanalyse für die Stadt Münster und
  • die integrale Kälteplanung an einem Modellgebäude.


Wenn Sie Lust und Interesse haben, Ihr Gebäude auf die Kälteprobe zu stellen oder darüber nachdenken, in Münster oder Kreis Steinfurt ein Bürogebäude mit Kühlung zu errichten, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Projektstart: 01. November 2006

Laufzeit:
30 Monate

Projektkoordinator: GERTEC, Deutschland

Partner: Österreich, Frankreich, die Niederlande, Polen, Bulgarien und Slowenien

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